Wohnbau Stopselfabrik Umhausen

Wohnbau Stopselfabrik Umhausen

Ökologischer Modellwohnbau

Barrierefreie Wohnungen mit Blick in die Ötztal-Landschaft

kmt / n-o-m-a-d
Arch. DDI Gunther Koppelhuber, M.Arch.
office for architecture,
landscape & urbanism

Fehrenbachweg 3
A-5550 Radstadt
Schönbrunner Straße 59–61/B9
A-1050 Wien
Tel. +43 (0)1 / 5810 066
office@kmt-arch.com
www.kmt-arch.com

HOLZBAU AUF BETONSOCKEL. Richtung Norden und Westen formuliert sich ein dreigeschossiger Baukörper, welcher Richtung Süden, zum geschützten Innenhof hin, zweigeschossig in Erscheinung tritt. Zwei Obergeschosse in Holzbauweise sind auf einem Betonsockel aufgesetzt, wodurch das Hanggrundstück gesichert ist. Darin trägt eine Arztpraxis – erdgeschossig an der Ortseinfahrt orientiert – zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Gebiet bei.

Entlang der Straße kam eine gestrichene, sägerauhe Horizontalschalung zur Anwendung. Im Bereich der inneren Erschließung wurden großformatige Naturholzplatten verwendet.

ABLESBARKEIT ALTER STRUKTUREN. Die ehemalige Stopselfabrik am Ortseingang nach Umhausen im Ötztal (Tirol) war im Jahre 2005 vollständig niedergebrannt. Auf dem Grundstück wurde nun ein Wohnbau mit gemischter Nutzung errichtet, wodurch der Ortseingang nach Umhausen neu formuliert wird.

Die gesamte Anlage öffnet sich entlang des alten Wassergrabens der Stopselfabrik. So sind die alten Strukturen wieder ablesbar.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:


FENSTER
Würth-Hochenburger GmbH
Wolfgang Plattner Vertriebsleiter Elemente
Ampfererstraße 60
A-6020 Innsbruck
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Fax +43 (0)512 / 2221-5140
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www.wuerth-hochenburger.at

BRANDSCHUTZPLANUNG
INGENIEURBÜRO HUBER GMBH
Zehentweg 3
A-6833 Weiler
Tel. +43 (0)5523 / 5373 0
Fax +43 (0)5523 / 5373 0-5
office@ihw.at
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AUSRICHTUNG NACH SÜDEN. Die 15 Wohnungen sind von der Ortsstraße abgewandt und mit Terrasse bzw. Balkon nach Süden hauptorientiert. Alle Wohnungen sind über ein zentrales Stiegenhaus barrierefrei erschlossen. Von dort erfolgt die Verteilung zu den Wohnungseingängen via nordseitigem Laubengang.

Großzügige Fensteröffnungen nach Süden garantieren den Blick nach außen. Auf diese Weise sind die landschaftlichen Qualitäten des Ötztals auch im Wohnbereich erlebbar.

Zusätzlich befinden sich in der Wohnanlage eine zweigeschossige Tiefgarage sowie Kellerabteile und Nebenräume. Die Wohnungen sind in sechs Zweizimmer-Wohnungen, sechs Dreizimmer-Wohnungen und drei Maisonettes aufgeschlüsselt.

SOLARPANEELE UND GAS-BRENNWERTGERÄT. Der gesamte Komplex ist als ökologischer Modellwohnbau konzipiert. Er ist mit Solarpaneelen ausgestattet.

Die Beheizung der Wohnanlage erfolgt durch ein Gas-Brennwertgerät. Zusätzlich sind am Dach 30 Quadratmeter Kollektorfläche montiert und an einen 3.000-Liter-Pufferspeicher angeschlossen.

Die Wärmeabgabe erfolgt durch Heizkörper im Zweileitersystem. In jeder Wohnung sorgt eine Komfortlüftungsanlage dezentral für Frischluft.

FOTOS
Martin Vandory, Innsbruck