Bauprojekt Wohn- und Geschäftshaus Innsbrucker Ring 152 in München

Bauprojekt Wohn- und Geschäftshaus Innsbrucker Ring 152 in München

Architekturbeispiel der klassischen Moderne saniert

Sensible Herangehensweise war gefragt

Seit den 60er Jahren gilt er als bedeutender Vertreter der klassischen Moderne – der Münchener Architekturprofessor Dr. Kurt Ackermann. Eines seiner typischen Werke ist das 1969 entworfene Wohn- und Geschäftshaus am Innsbrucker Ring. Eine behutsame Sanierung und Modernisierung, welche die charakteristische Formensprache des Gebäudes mit seiner markanten Architektur erhält, realisierte das Münchener Architekturbüro Weishaupt.

SICHTBETON UND GLAS. Beton und große Glasflächen gliedern die Fassade des vierstöckigen Baukörpers am vielbefahrenen Innsbrucker Ring. Das Gebäude mit seiner zeitlosen Architektur steht mit seiner Klarheit bis heute für moderne Funktionalität.

Dipl.-Ing. Architekt
Maximilian Weishaupt

Bauerstraße 22
D-80796 München
Tel. +49 (0)89 / 2781 35-0
Fax +49 (0)89 / 2781 35-20
info@architekt-weishaupt.de
www.architekt-weishaupt.de

Der Wärme- und Lärmschutz im Gebäude, das fünf Wohn- und vier Gewerbeeinheiten umfasst, entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Eine Sanierung, die eine energieeffiziente Dämmung und den Einbau moderner Haustechnik berücksichtigt, war daher dringend notwendig.

CHARAKTER DES GEBÄUDES ERHALTEN. Arbeiten am Bestand, wie es beispielhaft das Wohn- und Geschäftshaus Innsbrucker Ring verlangt, erfordern eine sensible Herangehensweise, weshalb das Architekturbüro Weishaupt mit seiner über 25-jährigen Erfahrung bei der Sanierung von Objekten zum Zuge kam. Insbesondere die Proportionen des Gebäudes sollten trotz aller Sanierungsmaßnahmen erhalten bleiben.

Obwohl die Sanierung auch die Erneuerung der damals typischen Metall- und Glasfensterflächen und die Außendämmung des Sichtbetons umfasste, sollte das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes mit seiner ihm eigenen Ästhetik wieder sichtbar werden. Die vorhandenen Fensterteilungen wurden aufgenommen und die neuen Fensterprofile so schlank wie die ursprünglichen Profile wiederhergestellt. Der die Fassade gestalterisch prägende Sonnenschutz wurde ganz dem Original entsprechend erneuert.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

GLAS-BÜROTRENNWÄNDE
Ernst Stöhr Möbel-Innenausbau GmbH

BODENBELÄGE
Lei-Ma Bodenbeläge GmbH

FOTOS
Martin J. Duckek, Ulm

ZEITGEMÄSS ARBEITEN. Im Innern wurden unter anderem die gewerblichen Einheiten einer kompletten Modernisierung mit Rückbau und Umbau der Büros unterzogen. Anforderungen an zeitgemäße Arbeitsplätze wurden berücksichtigt.

Unter anderem wurden die baulichen Voraussetzungen für Kühldecken und mechanische Belüftungsanlagen geschaffen. Flexible Anschlüsse für Datenleitungen garantieren multifunktionale Nutzung und hohe Flexibilität.

Im Erd- und Untergeschoss erstand eine Büroeinheit mit fast vierhundert Quadratmetern Nutzfläche. Unter Einbeziehung der Wünsche des künftigen Mieters und in enger Abstimmung mit dem Eigentümer entstanden großzügige Büroräume mit drei Meter hohen Glastrennwänden.

Das Untergeschoss, verbunden über eine interne Treppe, wurde zu einem Seminarbereich für rund 25 Personen ausgebaut. Der Seminarraum wird natürlich belüftet und zusätzlich durch eine Umluftkühlung temperiert.