Neubau Weinzentrum Winzerhof Dockner in Höbenbach

Neubau Weinzentrum Winzerhof Dockner Höbenbach

Ein Statement zeitgenössischer Architektur
in idyllischer Landschaft

Die Konzeption interpretiert die Geometrien der dörflichen Umgebung

OPTIMAL EINGEPASST. Das Weinpräsentations- und Verkostungszentrum des Winzerhofs Dockner in Höbenbach setzt ein eindrückliches Statement zeitgenössischer Architektur in die idyllische Landschaft des südlichen Kremstales. Optimal in die unmittelbare topographische Umgebung eingepasst, interpretiert die Konzeption die Geometrien der unmittelbaren dörflichen Umgebung.

Der Baukörper des Weinzentrums nimmt in seiner Form die Bewegung der Landschaft auf und fügt sich dynamisch in das Gesamtgefüge der traditionsreichen niederösterreichischen Kulturlandschaft ein. Der direkte Ausblick auf das benachbarte Stift Göttweig bestimmte die bauliche Ausrichtung maßgeblich mit.

SICHTBAR ORTSVERBUNDEN. Die Glasfaserbetonplatten der Fassade erinnern an Lössböden. Sichtbetoninnenwände nehmen Geländeschnitte aus diversen Qualitätslagen des Winzerbetriebes auf. Sie lassen Ortsverbundenheit sichtbar werden.

Die Form des Gebäudes verkörpert jedoch auch den visionären Ansatz des Winzers. Denn der hauseigene Wein, insbesondere dessen Präsentation und Vermarktung, steht im Mittelpunkt des Projektes – wie auch die vielseitige Nutzbarkeit des Gebäudes als Schaulager, Weinverkaufszentrum, Verkostungsraum und Veranstaltungsort.

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KLAR GEGLIEDERT. Die klare Gliederung des zweigeschossigen Baukörpers in drei Funktionsbereiche unterstützt die räumliche Organisation innerhalb des Gebäudes. Im Erdgeschoss sind die Bereiche der Verkostung, des Verkaufs und der Präsentation untergebracht.

Zentral positioniert, fällt die Bar beim Eintreten sofort in den Blick. Der dahinter liegende Präsentationskasten offeriert die aktuellen Angebote des Winzerhofs. Demgegenüber bilden – dem Gebäudeverlauf folgend – Sitzgelegenheiten eine Verkostungsecke.

VIELFÄLTIG NUTZBAR. Für Veranstaltungen verschiedenster Art – Seminare, Präsentationen, Vorträge sowie diverse Festivitäten – stehen die Räumlichkeiten im Obergeschoss zur Verfügung. Eine raumhohe Glaskonstruktion mit integrierter Schiebetüre eröffnet einen Panoramaausblick auf das Benediktinerstift und die angrenzende Weinlandschaft.

Saisonbedingt kann der Garten als Erweiterung des Innenraums genutzt werden. Er ist vom Multifunktionsraum aus zugänglich.

SPEZIELL GEFERTIGT. Der hohe qualitative Anspruch, durch den sich die Weinproduktion der Familie Dockner auszeichnet, wird auch in der Gestaltung des Innenraums ersichtlich. Das gesamte Interieur wurde mit größter Sorgfalt ausgewählt und speziell für den Bau angefertigt.

Die farbliche Abstimmung von Innenraumausstattung und Außenfassade betont wiederum die Nähe zur Weinproduktion: bordeauxrotes Birkenfurnier, handgehobelter  Mooreichenboden, lössfarbenes Leder und anthrazitfarbene Leuchtkörper. Die kostbare Materialität der wertvollen Oberflächen veranschaulicht erneut die bis ins letzte Detail durchdachte Konzeption des Gebäudes.

Ein bedruckter Raumteiler aus Glas grenzt den integrierten Büro- vom Konsumationsbereich ab, erlaubt jedoch auch wechselseitige Durchblicke. Zwei raumhohe Fensteröffnungen bestimmen die einladende Atmosphäre des Verkostungsraums.

PERFEKT PRÄSENTIERT. Das rückwärtige Schaulager ist in seiner reduzierten Formensprache ganz der Weinpräsentation gewidmet. Durch die direkt im Schauraum gelagerten Bestände entsteht eine charismatische Weinkelleratmosphäre.

Ein großes Schaufenster an der Rückwand bietet zugleich Einblicke in die neu eingerichtete Schaubrennerei im Altbau des Winzerhofs. In dieser Rückwand befindet sich darüber hinaus ein Durchgang, der in die „Unterwelt“ des großen Weinkellerareals der Famillie Dockner führt.

FOTOS
Boris Steiner, Wien
Robert Herbst, Baumgarten am Tullnerfeld