Bauprojekt Uferpark Mondorfer Fähre in Niederkassel und Bonn

Brückenschlag über den Rhein

Viel Weitblick in die umgebende Landschaft

RMP Landschaftsarchitekten
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ZEITGEMÄSSE GESTALTSPRACHE. Der Fährbetrieb zwischen den Städten Bonn und Niederkassel stellt seit jeher eine bedeutende Verbindung über den Rhein sicher. Im Laufe der Jahre hatten sich jedoch die Ansprüche an die Anlegestellen der Mondorfer Fähre verändert. Der Wunsch nach einem ortsbezogenen, umsetzbaren und trotzdem anspruchsvollen Freiraumkonzept war zunehmend größer geworden.

Unter Verwendung einer zeitgemäßen Gestaltsprache und Berücksichtigung der naturräumlichen und funktionalen Rahmenbedingungen entwickelten die RMP Landschaftsarchitekten ein neues Konzept für den "Uferpark Mondorfer Fähre". Die intensive Auseinandersetzung mit bestehenden Nutzungskonflikten und -defiziten führte zu einem neuen Umgang mit den Funktionsabläufen an den Anlegestellen sowie in deren direktem Umfeld.

Am Rheinufer von Niederkassel wurden die verschiedenen Nutzungsansprüche in unmittelbarer Nähe zum Fähranleger auf den neu gestalteten Rheinterrassen zentral gebündelt. Als flussseitiges Entree von Mondorf bieten die Terrassen fortan ausreichend Kommunikations- sowie Aufenthaltsraum und sind Standort für die traditionsreiche Mondorfer Kirmes.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

STATIK
Ingenieur- und Planungsunternehmen
Grontmij GmbH

LUFTBILDER
Knut O. Laubner, Bonn

FOTOS
Saeed Alaami

OFFENHEIT UND KLARHEIT. An diese bauliche Konzentration schließt ein sehr reduzierter Uferpark an. Dessen gestalterische Qualität ist geprägt von der Offenheit und Klarheit der Flächen sowie von den Weitblicken in die umgebende Landschaft und in den Siedlungsraum.

Spielbereiche wurden harmonisch integriert. Ein Uferpark-Rundweg vernetzt Siedlung, Flussraum und den Erlebnisweg Rheinschiene miteinander.

Am Bonner Rheinufer konzentrieren sich die gestalteten Bereiche auf das direkte Umfeld des Fähranlegers. Die dort gewählte Formensprache sowie die verwendeten Materialien und Ausstattungselemente korrespondieren mit der Gestaltung des gegenüberliegenden Rheinufers. Auf diese Weise werden beide Anlegestellen miteinander verbunden – ein Brückenschlag über den Rhein.