Neubau Sport- und Kulturhalle Pegnitz

Neubau Sport- und Kulturhalle Pegnitz

Zeitgemäßer Kulturbau mit regionalen Bezügen

Außen silbern schimmernd, innen farbig

INKLUSIVE BÜHNE UND SPEISERAUM. Die neue Sport- und Kulturhalle Pegnitz steht den Schülern der benachbarten Grundschule für den Schulsport und den ortsansäsigen Vereinen als Trainings- und Wettkampffläche zur Verfügung. Darüber hinaus finden in der Halle – insbesondere im Zusammenspiel mit dem anschließenden Wiesweiherpark – kulturelle Veranstaltung der Stadt Pegnitz statt.

Dabei erfüllt das Gebäude nicht nur die funktionalen Raumanforderungen, die an eine Sporthalle gestellt werden, sondern es gewährleistet für kulturelle Veranstaltungen und Festlichkeiten eine Atmosphäre, die über den regulären Rahmen und das Erscheinungsbild einer reinen Sporthalle hinausgeht. Dazu gehört beispielsweise die Integration einer Bühne und eines Speiseraumes.

h.s.d.architekten
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INTENSIVE WECHSELBEZIEHUNGEN. Das Gebäude wurde so strukturiert, dass eine Erweiterung um eine Judohalle nebst Umkleiden und Nebenräumen in südöstliche Richtung möglich ist. Das Gestaltungkonzept baut auf städtebaulichen und funktionalen Überlegungen auf. Der kompakte, gestalterisch eigenständige Baukörper integriert sich in die Maßstäblichkeit der kleingliedrigen Umgebung und bildet den baulichen Abschluss der Parkanlage Wiesweiher.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

SPORTBODEN
Wilms GmbH

Durch die Öffnung und Orientierung der Halle und des Speiseraumes zum Park entstehen intensive Wechselbeziehungen und Synergien. Die wesentlichen Öffnungen der Halle sind mit einer Ganzglasfassade versehen und werden gestalterisch durch Rahmen mit glatter Aluminiumoberfläche betont. Als Kontrast dazu ist die gesamte restliche Gebäudefassade mit einer silbern schimmernden Fassade aus Streckmetall umhüllt. Die Maschenweite wurde so gewählt, dass diese Fassade gestalterisch untergeordnete Öffnungen verdecken kann und ein Sichtschutz für die Umkleidebereiche geschaffen wird, gleichzeitig aber Tageslicht in die dahinterliegenden Räume fällt.

FOTOS
Christian Richters, Berlin
www.christianrichters.de

GUT INTEGRIERT. Neben dem plastischen Spiel von geschlossenen Flächen und gerahmten Öffnungen ist der Kontrast der farbigen Innenräume zu der silbern schimmernden Außenhülle wesentliches Architekturthema. Dabei schimmert die Farbe sehr subtil von innen nach außen und gibt dem Gebäude seine einzigartige und unverwechselbare Ausstrahlung.

Inspiriert wurde der Neubau durch regionale bauliche Besonderheiten. Die farbigen Innenräume interpretieren die für Pegnitz ortstypische Farbigkeit vieler Gebäudefassaden. Die plastischen Rahmungen der Öffnungen nehmen Bezug zu den historischen Fenstereinfassungen vieler Bauten der Stadt. Als räumlicher Abschluss des Wiesweiherparks entstand ein Kulturbau mit regionalen Bezügen, dessen Architektursprache auf zeitgemäßen Materialien und Ausdrucksformen aufbaut.