Neubau Speisesaal des Tagungszentrums Wuppertal

Neubau Speisesaal des Tagungszentrums Wuppertal

Identifikationsstarker Ort
für Austausch und Einkehr

In sich ruhende Mitte, umgeben von Bereichen unterschiedlicher Höhe und Intimität

GEMEINSAM SPEISEN. Das Theologische Zentrum Wuppertal stellt durch seine Campusstruktur einen sehr offenen und kommunikativen Ort dar. Die Lage auf einer Anhöhe schafft dabei Ruhe und Intimität. Durch den Umbau und die Erweiterung des Tagungszentrums Wuppertal der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und der Vereinten Evangelischen Missionen (VEM) wird das Maß an gemeinschaftlichen Veranstaltungen und Angeboten weiter wachsen.

Kastner Pichler Architekten
Zugasse 23
D-50678 Köln
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Die Gäste des Theologischen Zentrums werden in Schulungen und Seminaren für die kirchliche Arbeit geprägt. Dem gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. So sind Speiseräume seit jeher zentrale Orte sowohl des Austauschs und des Gesprächs als auch der Besinnung und der Einkehr.

Das neue Speisehaus sollte daher, neben einer Verbesserung der städtebaulichen Situation, insbesondere mit seiner innenräumlichen Anmutung dem Anspruch eines Ortes der kirchlichen Gemeinschaft gerecht werden. Es soll ein identifikationsstarker Ort sein, der dem Ritual der gemeinschaftlichen Mahlzeit eine angemessene Umgebung bietet und räumlich wie sozial eine zentrale Rolle spielt im Alltag des Theologischen Zentrums.

SYMMETRISCHER AUFBAU. Baukörperlich gliedert sich der Neubau in einen geschlossenen Sockel, der den Haupteingang und Nebenfunktionen beinhaltet, sowie einen offenen oberen Teil, in welchem sich der Speisesaal befindet. Der Speisesaal ist in seiner Form symmetrisch aufgebaut und teilt sich in Bereiche unterschiedlicher Höhe und Intimität. Flachere Zonen lagern sich nischenartig um eine von oben belichtete Mitte. Diese „Nischen“ bilden den Raum für die regelmäßige Nutzung durch Gästegruppen. Das überhöhte Zentrum des Raumes übernimmt je nach Möblierungssituation entweder die Funktion einer in sich ruhenden Mitte, oder es dient selbst als repräsentativer Raum für größere oder besondere Anlässe.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

AUFZÜGE
FHW Haushahn Gruppe

PARKETTVERLEGUNG
MAWO Fußboden GmbH

LÜFTUNGSINSTALLATION
Hampel GmbH

FOTOS
Kastner Pichler

Der Gast betritt das Gebäude, von der Mitte des Theologischen Zentrums kommend, über einen zweigeschossigen Raum, von wo aus er über eine große Treppe zum Vorbereich des Speisesaals gelangt. Dort befindet sich zusätzlich ein Nebeneingang. Über einen Bereich von niedriger Deckenhöhe, in dem sich auch die Garderobe befindet, wird der Speisesaal erschlossen. Anschließend eröffnet sich der fünf Meter hohe Mittelteil des Saales mit seinen seitlichen Nischen. Die Ausgabe der Speisen und die Rückgabe des Geschirrs erfolgt im Kopfbereich des Saales, um den herum die Küche U-förmig organisiert ist.

Die Küche wird an der Nordseite des Gebäudes, abseits des Gästeverkehrs, angeliefert. Seitlich an die Aus- und Rückgabe sind Küche und Spülküche angeschlossen, rückwärtig befinden sich die Kühl und Lagerräume. Der Anschluss der Küche an das Tagungsgebäude der EKiR und der VEM findet unterirdisch statt.