Neubau Schwarz auf Weiß in Wenzenbach

Neubau Schwarz auf Weiss Wenzenbach

Ein Haus wie ein Archetyp

Suffizienz und Respekt vor dem Ort

RUHE UND PRÄGNANZ. Als Auftakt zum Schloss Schönberg (12. Jahrhundert) in Wenzenberg am Standort eines ehemaligen Wärterhauses am Wehrgraben steht es: ein Haus wie ein Archetyp. Es ist zusammengesetzt aus zwei Gebäudevolumina – einem homogenen, schwarzen Satteldachbaukörper, der gedreht auskragend auf einer weißen Flachdachkiste liegt.

fabi architekten
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FOTOS
Herbert Stolz, Regensburg

Der Eingriff in die Hang-Topographie ist minimal. Die Körper öffnen sich jeweils einmal gezielt zum Naturraum Wald. Ruhe, Prägnanz und Eindeutigkeit strahlen die Gebäude in die Umgebung.

MONOLITHISCH MIT TIEFENWIRKUNG. Eintauchend in den Hang, erschließt der Besucher das Atelierhaus über einen höhligen Garderoben- und Empfangsraum. Vom einfallenden Streiflicht wird er über eine frei auskragende Treppe nach oben gesogen. Dort findet er einen einzigen Raum – zum Arbeiten, Denken, Reden, Essen, Feiern, Entspannen … Resultat der Unterlassung jeder Nebensächlichkeit.

Abends erfolgt der Rückzug in den Bauch des Hauses: zur Körperpflege, zum Ruhen und zum Schlafen. Alles wird begleitet vom Blick in den Naturraum, alles ist auf das Wesentliche reduziert.

Lebendige Materialien formen sich zu reiner Geometrie – monolithisch mit Tiefenwirkung. Außen folgen Granitschüttungen der Topographie, von grob bis fein, mit schwarzem Asphalt als Vorgelege. Suffizienz und Respekt vor dem Ort, das sind die Ziele künftigen Bauens.