Sanierung des Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt am Main

Sanierung Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt am Main

Ganzheitlich gedacht – exzellente Forschung
in denkmalgeschützter Ikone

Von neuen Holzfenstern nach historischer Vorlage bis hin zu GLT- und MSR-Technik

SSP SchürmannSpannel AG
Lise-Meitner-Allee 30
D-44801 Bochum
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AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

BAUGRUND- UND
SCHADSTOFFGUTACHTEN
Dr. Tillmanns Consulting GmbH

EIN GEBÄUDE FÜR DAS BIK-F. Das Hochschulgebäude der Goethe-Universität Frankfurt am Main auf dem Bockenheim-Campus war 1954–1957 von Ferdinand Kramer (1898–1985) als Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie erstellt worden. Der Architekt, Designer und Bauhaus-Schüler hatte damit ein Bauwerk geschaffen, das bereits damals die Bedürfnisse künftiger Nutzer berücksichtigte.

Einen entsprechenden Ansatz verfolgt auch SSP mit der integralen Planung zukunftsorientierter Gebäude. Das Architekturbüro gewann den Wettbewerb für die Sanierung des Objektes: Das integrale Planungsteam überzeugte mit seinem zukunftsorientieren Konzept, die modernen Nutzungsanforderungen unter Beibehaltung der vorhandenen architektonischen Qualitäten umzusetzen.

Das LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) ist ein Joint Venture der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Mehr als 130 Wissenschaftler erforschen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Biodiversität und Klima, erarbeiten Zukunftsprojektionen und Entscheidungsgrundlagen und tragen damit auch zur Umsetzung internationaler Abkommen bei.

KOOPERATION MIT DEM DENKMALSCHUTZ. Die neu gebaute Mesokosmenhalle wurde zur Wahrung der städtebaulichen Figur dreiseitig im Erdreich verborgen. Die Umsetzung der Fassadensanierung mit neuen Holzfensteranlagen und neuen Stahlglasfassaden wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz durchgeführt.

FOTOS
JÖRG HEMPEL PHOTODESIGN, Aachen

Das nachhaltige Sanierungskonzept setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:

  • Sanierung des gesamten Gebäudes statt Abriss
  • Ersatz der gesamten Fassadenanlagen mit
  • Holzfenstern nach historischer Vorlage
  • Dachaufbau als Gründach
  • Dämmung gemäß EnEV 2009
  • Stahlbetondecken und Aussenwände mit Innendämmung (diffusionsoffen)
  • Einbau einer mechanischen Belüftung der Büroräume und Labore mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung
  • Beheizung über eine Gasbrennwerttherme.
  • Technische Komponenten GLT und MSR-Technik gesteuert

Das Ergebnis wurde von Fachjuroren entsprechend honoriert – mit dem  AIT-Award 2014, Special Mention, dem DMK-Award für nachhaltiges Bauen 2014, Auszeichnung, und dem Sanierungspreis 2014, Endrunde.