Revitalisierung in Berlin-Köpenick

Revitalisierung in Berlin-Köpenick:

Aus der Glanzfilmfabrik wurde
attraktiver Wohnraum.

Haus Nr. 14 behielt den Charme der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

MODERNES LEBENSGEFÜHL. In bester Wasserlage im Südosten Berlins wurde die ehemalige Fabrikanlage der Glanzfilmfabrik Kodak AG revitalisiert. Köpenick ist einer der größten Stadtteile Berlins und verfügt mit dem direkt angrenzenden Müggelsee und der Spree über interessante Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Als neue Nutzung für die frühere Glanzfilmfabrik boten sich daher Wohnungen an, die ein modernes Lebensgefühl verkörpern. Das Gesamtgrundstück wurde in Einzelgrundstücke geteilt, so dass jedes Gebäude sein eigenes Grundstück erhielt und jeweils verkehrs- und versorgungstechnisch neu erschlossen werden konnte.

GNÄDINGER ARCHITEKTEN
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WUNDERBARES ENSEMBLE. Der Großteil der roten Backsteingebäude war 1923 errichtet worden. Die denkmalgeschützten Industriegebäude bilden ein wunderbares Ensemble, das heute mit modernster Technik ausgestatteten attraktiven Wohnraum bietet.

EHEMALIGES MAGAZIN. Seitens Gnädinger Architekten wurde unter anderem das Haus 14 umgebaut. Das Gebäude war als zweigeschossiges Magazin mit Keller sowie Rampen an den Längsseiten für die Anlieferung von Material geplant und erbaut.

KLASSISCHES INDUSTRIEDESIGN. Das Haus wurde in Gänze saniert, die Fassade instand gesetzt und an die neue Nutzung angepasst. Das klassische Industriedesign der historischen Bausubstanz wurde mit der Einteilung der neuen Fenster wieder aufgenommen.

Ein auch optisch abgetrennter Bereich mit eigenem Treppenhaus hatte als Verwaltungstrakt gedient. Das angrenzende kleinere Gebäude war als eingeschossiges Haus errichtet und für die Lagerung von Filmen genutzt worden.

FOTOS
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Im Innenraum entstanden 27 hochwertige Wohnungen. Die Grundrisse wurden mit offenen Koch- und Wohnbereichen konzipiert, damit der Charakter des ehemaligen Lagergebäudes erhalten blieb.

GROSSZÜGIGES ATRIUM. Um dem heutigen Anspruch an Wohnkomfort gerecht zu werden, wurden alle Wohnungen entweder mit einer Terrasse oder Balkon ausgestattet. Der neue Zugang erfolgt heute über einen Eingangsbereich im Osten des Gebäudes und führt über ein großzügiges Atrium mit Treppenanlage und Aufzug zu den Wohnungen.

Das Untergeschoss wurde zu einer Tiefgarage umgebaut. Insgesamt sollte auch nach der Umwandlung des Gebäudes in ein Wohnhaus der Charme der Industriearchitektur des letzten Jahrhunderts erhalten bleiben.