Bauprojekt Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Würzburg

Bauprojekt Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Würzburg

In 4 Wochen komplett umgebaut und modernisiert

Geschickte Verwendung bestehender Bausubstanz

WEISSE MÖBEL MIT SCHWARZEN KANTEN. Um den langen, schmalen Flur optisch zu verbreitern, wurde beispielsweise der Durchgang zum Röntgenvorraum samt Oberlicht rückgebaut und die Wand geöffnet. Ein weiterer baulicher Eingriff erfolgte an der einstigen Dunkelkammer, die dank einer Umkonzeptionierung der Röntgenanlage nun nicht mehr erforderlich ist. Der Raum bekommt nun durch ein Ganz-Glas-Element, dem die Wand zum Flur gewichen ist, ausreichend Licht und die Qualität eines Behandlungsraumes, der sich nun darin befindet.

Die Möbel sind durchgängig in weißen Hochglanzfronten gehalten und speziell für die Praxis angefertigt. Die schwarzen Kanten bilden bei jedem Möbelstück einen “Rahmen” und ziehen sich durch die gesamten Praxisräume.

PVC-BODEN IN HOLZOPTIK. Der PVC-Boden in Holzoptik bringt Wärme in die sonst sehr schlicht gehaltenen Praxisräume. Der grau-braune Farbton harmoniert mit der Akzentfarbe Grün, die für die Blickpunkte der Praxis gewählt wurde.

ELEGANTE ERNEUERUNG. Die in der Innenstadt von Würzburg gelegene Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde in nur vier Wochen umgebaut und modernisiert. Der Umgang mit der alten Bausubstanz bildete dabei einen zentralen Punkt.

So wurden feststehende Objekte, wie zum Beispiel der große Metallschrank an der Rückwand des Empfangsbereichs, beibehalten, jedoch durch neue Fronten in das neue Konzept mit eingearbeitet. Die bestehende Raumstruktur wurde ebenfalls grundlegend beibehalten, jedoch an einigen Stellen optimiert.

tbia Thomas Bieber InnenArchitekten
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Das graue Band, das die öffentlichen Bereiche verbindet, verläuft auf einer anderen Höhe als das grüne und ist schmaler. Das frische Grün des Leitsystems findet sich in allen Räumen der Praxis wieder. Ein unregelmäßiges Musterbild in den Vertikalanlagen und die frisch lackierten Bestandsschränkchen bilden einen Blickpunkt und sorgen für farbige Tupfer in den Räumen.

Eine satinierte Glasscheibe schafft im Bereich des Empfangs einen zusätzlichen Arbeitsplatz, der vom Tresen abgetrennt ist. Er erhält zusätzlich Licht durch eine hinterleuchtete Glasscheibe, die Glasbausteine aus dem Bestand verblendet.

Die Oberlichter zu den Behandlungsräumen, die dem innenliegenden Flur Tageslicht bringen, wurden durch klare Glasscheiben ersetzt. Damit wird eine maximale Ausbeute an natürlichem Licht, zusätzlich zu den LED-Leuchten, erzielt.

FARBIGES LEITSYSTEM. Das farbige Leitsystem hilft dem Patienten, sich in den Räumlichkeiten zu orientieren. So führen Türstöcke in einem frischen Grün in die Behandlungsräume, in die man von einem Arzthelfer gebeten wird.

Sich zurücknehmende hellgraue Türstöcke weisen zu den öffentlichen Räumen, wie WCs und Wartezimmer. Weiße Türstöcke sind nur für das Personal bestimmt. Das Leitsystem aus Glas, das sich entlang der Wände zieht und die Türstöcke verbindet, greift diese Struktur wieder auf.

EFFIZIENTES LICHTKONZEPT. Der gesamten Praxis ist eine effiziente LED-Beleuchtungslösung zugrunde gelegt, die mit 415 Watt alle Bereiche ausreichend erhellt. Die Effizienz ergibt sich aus mehreren Teilaspekten: neueste LED-Technik und hocheffiziente LEDs, kombiniert mit dem passenden Lichtkonzept.

Das Lichtkonzept berücksichtigt die unterschiedlichen Anforderungen an die benötigten Beleuchtungsstärken und bringt das Licht zielgerichtet an die Stellen des Raumes, an denen es benötigt wird (Patientenliegen, Schreibtische, Schränke). Die filigranen maßgefertigten LED-Leuchten beugen sich dem Konzept der Schlichtheit und der geraden Linie und fügen sich dezent in das Gesamtbild ein.

Objekte aus der alten Praxis, wie etwa die Metallschränkchen oder die Schrankfront am Empfang, wurden bewahrt und in das neue Farbsystem eingearbeitet.