Neubau Kunsthalle, Konzertsaal und Luxusresidenzen in St. Anton am Arlberg, St. Christoph
FOTO: David Churchill

Neubau Kunsthalle, Konzertsaal und Luxusresidenzen in St. Anton am Arlberg, St. Christoph

Niveauvolles Après-Ski

Passend zu den Nobelherbergen des Ortes

FOTO: Petra Rainer, Hard

1.800 M HOCH UNTER DER ERDE. Die knapp 1.800 Meter hoch gelegene Kunsthalle und der Konzertsaal liegen unter der Erde. Nur das Dach ragt wellenförmig hervor. Zur Straße hin öffnet sich die mit Rohstahllamellen verkleidete Fassade unter dem überstehenden Dach für die Besucher, die beispielsweise nach dem Skifahren aus den beiden Luxusresidenzen eintreffen, um hohe Kunst zu genießen.

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Die aufgeführten Gebäude wurden in dem kleinen Wintersportort St. Christoph am Arlberg neu errichtet. Der Ort gehört zur Gemeinde St. Anton am Arlberg, die als Wiege des alpinen Skifahrens gilt und einer der bekanntesten Wintersportorte weltweit ist.

FOTOS: Elias Hassos

DER GUTE TON DES KUNSTGENUSSES. Der 250 Quadratmeter große Konzertsaal fasst 213 Besucher. Die Auskleidung mit sanft gebogenen Eichenholzlamellen vom Eingangsbereich über die Bar bis in den Saal sorgt für eine intuitive Wegeführung. Und es gibt sogar Fenster, die einen Blick hinaus und hinauf auf die Berge bzw. hinein und hinab in den Saal ermöglichen.

Die Akustik des Konzertsaals ist hervorragend. Die Bühnenwand reflektiert den Schall, die Rückwand schluckt ihn.

Die Seitenwände bestehen vollflächig aus Stahl und sind mit Gipsplatten versehen. Als dreidimensionale Konstruktion sind sie von den Massivbauteilen entkoppelt, um den gesamten Raum als Resonanzkörper wirken zu lassen.

FOTO: David Churchill
FOTO: David Churchill

LUXUS IM LANDHAUSSTIL. Die beiden fünfgeschossigen Nobelherbergen sind mit Satteldächern ausgestattet. Fassaden aus Altholz (oben), Putz (mittig) und Naturstein (unten) bedecken die Betonfertigteilkonstruktion.

FOTOS: David Churchill

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
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Innen sind die Gebäude ebenfalls im Landhausstil gehalten. Der Architekt gestaltete die 17 Suiten unter Mitwirkung der Eigentümer höchst individuell in einem breiten Spektrum von traditionellem bis modernem Interior-Design.

FOTOS: David Churchill
FOTOS: David Churchill

Zum Beispiel gibt es altholzgetäfelte oder gespachtelte Wände sowie Raumtextilien aus Loden oder Leinen, jeweils in Szene gesetzt durch maßgeschneiderte Lichtkonzepte. In den Bädern findet man Fliesen oder unterschiedlichsten Naturstein, sei es Granit, weißer italienischer Marmor oder hinterleuchteter Onyx.

FOTOS: David Churchill
FOTO: David Churchill