Neubau Büro- und Geschäftshaus Werner-Bock-Strasse 38 in Bielefeld

Neubau Büro- und Geschäftshaus Werner-Bock-Strasse 38 in Bielefeld

Ein Beitrag zur Belebung und städtebaulichen Aufwertung des Stadtviertels

Auch die Klinkerfassade trägt zur architektonischen Konsolidierung des Quartiers bei

ZIEL EINER GEMISCHTEN NUTZUNG. Die östliche Innenstadt von Bielefeld hat in den letzten Jahren einen starken Wandlungsprozess durchlaufen. Mit dem Beginn der Industrialisierung hatte sich dort in den darauffolgenden Jahrzehnten eine vorwiegend gewerbliche Nutzung etabliert – mit einem heterogenen, wenig urbanen Erscheinungsbild.

Bereits in den 1980er Jahren war das Potenzial dieses unmittelbar ans Stadtzentrum angrenzenden Stadtteils für eine Weiterentwicklung der Innenstadt erkannt worden. Mit zunehmendem Leerstand wurde die Chance für eine strukturelle Neuordnung dieses Gebiets ergriffen – mit dem Ziel einer gemischten Nutzung aus Wohnen und Arbeiten.

ARCHITEKTEN WANNENMACHER+MÖLLER
Lessingstraße 48 a
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VERBRAUCHERMARKT UND BÜROS. In diesem Zusammenhang steht auch der viergeschossige Neubau an der Stelle eines ehemaligen Autohauses. Mit einem Verbrauchermarkt im Erdgeschoss und darüberliegenden Büros will er für unterschiedliche Nutzer zur Belebung und städtebaulichen Aufwertung des Stadtviertels beitragen.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:


MALERARBEITEN
Stenner und Keitel KG
August-Schröder-Straße 12
D-33602 Bielefeld
Tel. +49 (0)521 / 1717 84
Fax +49 (0)521 / 6781 0
mail@stenner-keitel.de
www.stenner-keitel.de

FOTOS
CSABA MESTER, Bielefeld

Der Zugang zum Markt liegt an der Westseite des Gebäudes, in direkter Nähe der Stellplätze. Die Erschließung der Büroetagen erfolgt über zwei Treppenhäuser, die jeweils an den Gebäudeecken entlang der Werner-Bock-Straße untergebracht sind. Die Bürogrundrisse wurden so organisiert, dass auf jeder Etage bis zu vier autarke Mieteinheiten geschaffen werden können.

BEZUG ZUR ORTSGESCHICHTE. Die Fassade des Gebäudes ist unterteilt in eine Erdgeschosszone aus Sichtbeton und den darüberliegenden Geschossen mit einer Fassade aus gebranntem Klinker. Sie bildet damit die unterschiedlichen Funktionen auch nach außen hin ab.

Mit der Wahl eines Klinkers nimmt das Gebäude Bezug auf die Geschichte des Ortes. Der ehemalige Schlachthof, die heute von der Fachhochschule genutzte frühere Kaserne, die Seidenstickerhalle sowie die Feuerwache, die sich in der näheren Umgebung befinden, sind allesamt Klinkerbauten, die das Quartier seit vielen Jahren prägen. Auch damit möchte das Gebäude zur architektonischen Konsolidierung des Quartiers beitragen.