Bauprojekt Kreishaus Viersen

Transparentere Räume
mit moderner technischer
Ausstattung

Entkernung und Sanierung

NEUNUTZUNG DER RÄUMLICHKEITEN. Im unmittelbaren Innenstadtbereich der Stadt Viersen entstand 1982 nach Plänen der Planungsgruppe Kaiser aus Aachen ein umfangreicher Komplex von Verwaltungsgebäuden. Das Kreishaus, als Tagungsort von Stadtrat und Kreistag, ist Teil dieses Komplexes und liegt inmitten eines Skulpturenparkes mit Plastiken von Erwin Heerich, Mark di Suvero, K. H. Hödicke, Anthony Cragg und anderen.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

TROCKENBAUWÄNDE
RADSZUN Trockenbau & Akustik GmbH

Bauprojekt Kreishaus Viersen

WENIGER STÜTZEN UND UNTERZÜGE. Der gesamte Bereich erstreckt sich über eine Fläche von 1250 Quadratmetern. Er wurde weitestgehend entkernt und vollständig saniert.

Durch aufwendige Abfangmaßnahmen konnten einige der massiven Stützen und Unterzüge entfernt werden. So gelang es, transparentere Räume zu schaffen.

Die ursprünglich sehr niedrige Deckenhöhe wurde deutlich erhöht. Das gelang durch eine entsprechende Konzeption der neuen Klimaanlage.

Das Erdgeschoss dieses Gebäudes beherbergte eine Großküche und einen Speisesaal, welche für die aktuellen Bedürfnisse zu groß ausgelegt waren. Die Aufgabe bestand in der Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur Neunutzung der Räumlichkeiten.

PARKETTVERLEGUNG
Schotten & Hansen GmbH

FOTOS
Dielen Innenarchitekten

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MEHR PLATZ ZUR KOMMUNIKATION. Küchen- und Speisebereich konnten stark reduziert werden. Auf den frei gewordenen Flächen entstand ein modernes Kommunikationszentrum, bestehend aus Forum, Konferenz- und Veranstaltungsräumen mit aktueller Kommunikationstechnik.

Die Größe und Anzahl der Konferenzräume kann durch verschiebbare Trennwände nach Bedarf konfiguriert werden. Die nicht genutzten Trennelemente werden unsichtbar innerhalb der Wandverkleidung geparkt.

SCHALLDÄMMENDE LICHTDECKEN. Ein großer Teil der neuen Räume ist fast oder vollkommen fensterlos (Forum, Speiseraum und Küche). Dort wurde eine Beleuchtung durch Lichtvouten und -decken installiert, die dem Tageslicht sehr ähnlich ist.

Bei den Lichtdecken wurde ein transluzentes Gewebe mit akustischen Dämmeigenschaften eingesetzt. Auch die Gestaltung der übrigen Decken und der Wandverkleidungen wurde akustisch wirksam ausgeführt.

Die Materialien und Farben nehmen Bezug auf die vorhandene Architektur oder die Hausfarben der Kreisverwaltung: Der gelblich-rote Klinker des Gebäudes findet sich in den Wandverkleidungen wieder. Das Blau der Trennwand zwischen Forum und Speiseraum lehnt sich an die Hausfarbe der Kreisverwaltung an.