Bauprojekt Konditorei Hofer Bozen

Bauprojekt Konditorei Hofer Bozen

Wiener Vibes

Tradition und Gemütlichkeit mit urbanem und zeitgenössischem Touch

KAFFEEHAUS-FLAIR. Die Konditorei Hofer im historischen Zentrum von Bozen wurde 1845 gegründet und ist die älteste Zuckerbäckerei der ganzen Region. Zur Zeit wird sie in der sechsten Generation geführt. Noa* (network of architecture) respektiert die Geschichte und ergänzt einen urbanen und zeitgenössischen Touch mit gemütlicher Atmosphäre.

Der Besitzer der Konditorei Hofer, Hannes Dollinger, hat längere Zeit in Wien gelebt und gearbeitet und sich dort für die Tradition der „Wiener Kaffeehäuser“ begeistert: gemütliche Orte, wo man stundenlang Kaffee und Mehlspeisen genießen kann, Zeitungen lesen und den ein oder anderen Klatsch erfahren … so als wäre man im eigenen Wohnzimmer. Die Gemütlichkeit beginnt bereits bei der Türschwelle.

noa* - network of architecture
Sernesistraße 34
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 / 1880 941
noa@noa.network
www.noa.network

OFFEN ZUR STRASSE. In der Konditorei Hofer wird der Eingangsbereich von einer Sitzgruppe gebildet – mit alten Sesseln, gefunden auf dem Dachboden der Konditorei –, die eine Art Wohnzimmer suggeriert und Leute in das Kaffee einlädt. Im Sommer ist die Fassade total geöffnet, so dass diese Sitzgruppe zu einem Teil der Straße und der Stadt wird.

“Den wahrhaftigen Spirit der Wiener Kaffeehauskultur hier in mein Lokal in der Bozner Altstadt zu bringen, dies war unser innigster Wunsch,“ so Hannes Dollinger. Der Entwurfsgedanke war es, den Laden zur Straße hin zu öffnen. Durch die verglaste und öffenbare Fassade kann man von draußen ins Innere blicken bis hin zum hinterleuchteten Paneel, das die Backstube aus der Zeit um das Jahr 1900 zeigt.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:


RAUMAUSSTATTUNG
Fischnaller B. & Partner GmbH
Julius-Durst-Straße 72 b
I-39042 Brixen
Tel. +39 0472 / 8340 62
Fax +39 0472 / 8374 97
info@fischnaller.it
www.fischnaller.it

RUHIGE AKUSTIK. Die langjährige Tradition ist omnipresent im Innenraum der Konditorei – einzelne Fundstücke aus der Vergangenheit tauchen immer wieder auf. Auffallend ist das Regal im zentralen Bereich des Ladens, das sich wie eine Skulptur entlang der Wände und der Decke erstreckt. Die cleane und minimalistische Theke steht darunter und präsentiert die Süßigkeiten.

Im hinteren Bereich der Konditorei gibt es einen weiteren Sitzbereich mit Tischen, der sich besonders an die Tradition des „Wiener Kaffeehauses“ anlehnt. Wände und Decke sind mit Teppich tapeziert und sorgen für eine ruhige Akustik.

Große Glühbirnen hängen flexibel von der Decke. Sie können jederzeit anders angeordnet werden, wenn Tische verrücken. Das gesamte Konzept versucht, die Tradition mit der zeitgenössischen Umgebung zu verbinden und einen gemütlichen Raum mitten der Stadt zu schaffen.

FOTOS
© noa* - network of architecture