Bauprojekt Kinder-Tagesstätte im Jona-Gemeindezentrum Bremen

Bauprojekt Kinder-Tagesstätte im Jona-Gemeindezentrum Bremen

Platz schaffen durch Umbau

Energetische Sanierung eingeschlossen

ZUSÄTZLICHER GRUPPENRAUM. Die Kindertagesstätte im 1972 erbauten Jona-Gemeindezentrum Bremen wurde um einen weiteren Gruppenraum für eine altersgemischte Gruppe für unter dreijährige Kinder erweitert. Dazu wurden die Gemeindeverwaltung und Sanitärräume an den Haupteingang verlegt. Der zentrale Kirchenraum wird nun über das vergrößerte Foyer barrierefrei erschlossen.

Die neuen Räume sind in der Größe so ausgestaltet, dass sie auch für normale Kindertagesstätten-Arbeit nutzbar sind. Es wurden ein Gruppenraum mit 42 m², ein Schlafraum mit 17 m², ein Nassraum mit 14 m² und eine vorgelagerte Garderobe mit 7 m² geschaffen, also zusammen eine U3-Fläche von 80 m².

 

Für einen weiteren Differenzierungsraum ist kein Platz. Der große Gemeinschaftsraum der Kirche kann dort kompensieren.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

VORHANG-FASSADE
Norbert Weniger
Dach- und Fassadenbau GmbH

FLIESENVERLEGUNG
J. u. H. Fahling GmbH

FOTOS
Carsten Heidmann, Bremen

hübschen | knigge
architektengesellschaft mbh
Hollerallee 6
D-28209 Bremen
Tel. +49 (0)421 / 3409 7-9
Fax +49 (0)421 / 3409 7-80
kontakt@huebschen-knigge.de
www.huebschen-knigge.de

INTELLIGENTE LÖSUNGEN. Da das Gemeindezentrum für eine U3-Gruppe mit 80 m² keine räumlichen Reserven hatte, geschah dieser Einbau durch folgende Maßnahmen:

  1. Verkleinerung und Verlagerung der Verwaltung
  2. Verkleinerung der schon knappen Abstellflächen
  3. Verlagerung der Gemeindetoiletten und Ergänzung mit einem barrierefreien WC
  4. Verkleinerung des Foyers wegen der Verwaltung
  5. Teilkompensation des Flächenverlustes durch einen neuen Haupteingang

Um eine Freifläche für die neue U3-Gruppe zu schaffen, ist der Innenhof als behüteter und geschützter Spielbereich hergerichtet. Als zusätzliche Maßnahme wurde das provisorische Büro der Kindertagesstätten-Leitung unter der Treppe aufgelöst und nach vorne an den Haupteingang geholt.

ENERGIESPARENDE BAUWEISE. Alle Baubereiche des eingeschossigen Baukörpers zur Straße und zum Parkplatz sind energetisch saniert. Sie erhielten eine neue Fassadendämmung und neue Fenster.

Die Taufkapelle hat die Betonstruktur-Fassade behalten. Sie wurde innen gedämmt.

Die Fassade im Umbaubereich wurde energetisch saniert. Die Latten bestehen aus Öko-Skin-Glasfaserbeton.