Renovierung Hilton Vienna Danube

Renovierung Hilton Vienna Danube:

Wasser und Wellen begleiten den Besucher.

Unterschiedliche Stile verschmelzen zum Wiener Charme.

MALERISCHER BLICK AUF DIE DONAU. Die Donau und Wien – zwei unzertrennliche Partner im Herzen Europas. Lange Zeit galt die ehemalige kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger als bedeutendste Stadt an der Donau. Direkt am Flussufer gelegen, bietet das renovierte Hilton Vienna Danube einen malerischen Blick auf den Strom.

Wie keiner anderen Stadt gelingt es Wien seit jeher, Gegensätze zu vereinen und mit eigenem „Wienerschen“ Charakter zu prägen. Das spiegelt sich auch im historischen Gebäude selbst wider. Im Jahr 1912 erbaut, diente es lange Zeit als Getreidespeicher, bevor es Mitte der achtziger Jahre als Hotel umgestaltet wurde. Nur die breiten, unterschiedlich verkleideten Säulen im Foyer verraten noch seine ursprüngliche Herkunft. Allerdings werden diese kaum wahrgenommen, denn beim Betreten der großzügigen Lobby führt der Blick über den angenehm dunklen Teppich mit seinen rötlichen Streifen und hellen geschwungenen Ornamenten geradewegs zum großen, hinteren Fenster, wo den Besucher zum ersten Mal der einmalige Blick auf die Donau empfängt.

Geprägt von dieser einzigartigen Lage, findet der Gast Elemente von strömendem Wasser und sanften Wellen auch im Inneren des Hotels wieder. Durchquert er die Lobby vorbei an der weißen, runden Rezeption und weiter unter der gläsernen Brücke hindurch, führt ihn die Treppe ein Stockwerk tiefer zur Bar, die im eigentlichen Erdgeschoss auf Flusslevel liegt. Auch hier zeigt sich die für Wien so typische Verschmelzung unterschiedlicher Strömungen und Stile.

JOI-Design GmbH
Barmbeker Straße 6 a
D-22303 Hamburg
Tel. +49 (0)40 / 6894 21-0
Fax +49 (0)40 / 6894 21-30
info@joi-design.com
www.joi-design.com

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:

KAMIN-DESIGN
Kamin-Design GmbH & Co. KG

TISCHE WIE KIESEL EINGESTREUT. Wasser und Wellen begleiten den Besucher weiter in die großzügig gestaltete Conference Area, wo nicht nur Platz für mehrere Konferenzräume geschaffen, sondern auch ein Buffetbereich für größere Meetings eingerichtet wurde. Maritimes Blau sucht man allerdings vergeblich. Lokaltypischer und dezenter wurden Wogen und Wellen in Schwarz, Crème und Dunkelrot übersetzt.

STRAHLEND ODER GEMÜTLICH. Leuchtend wie auf dem Prater erstrahlt der moderne Barbereich mit seinen vielen Lichtelementen. Neben dem farbig beleuchteten Tresen ist vor allem die Lichtwand im Treppenbereich mit ihren grün-, orange- und gelbfarbenen Lichtern ein echter Hingucker – und das nicht nur auf den ersten Blick. Denn bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass es sich bei den Leuchten – stilecht für eine Bar – um Flaschenböden handelt.

Gedämpftes Licht herrscht dagegen im Loungebereich, wo gemütliches, in ruhigen Grau- und Brauntönen gehaltenes Mobiliar dem Gast eine ruhigere Atmosphäre bietet. Zum Entspannen laden besonders die modern übersetzten Ohrensessel ein, von denen aus man auf den rustikalen Kamin blickt.

FOTOS
JOI-Design

Auf dem Zimmer bleibt die Donau ebenfalls spürbar. Geschwungene Wellen auf Betthaupt und Vorhang, die Tische wie Kiesel eingestreut, florale Muster neben elegantem Schwarz-Weiß: Einflüsse der Wiener Sezession mit ihrem etwas strengeren Jugendstil ziehen ein, runden die Komposition ab und verwurzeln das Konzept noch mehr mit dem Ort. In den 376 zumeist sehr großzügig gestalteten Zimmern kann der Gast sich entscheiden, ob er vom frei stehenden Glas-Schreibtisch oder von der gemütlichen Cornercouch in der Wohnecke aus direkt am Fenster den Strom der Donau in die Ferne verfolgt.