Bauprojekt Hauptsitz adesso Dortmund

Bauprojekt Hauptsitz adesso Dortmund

Neue Bürowelten – my place*

Räume als Impuls zum Arbeiten und Sich-Wohlfühlen

EIGENE IDENTITÄT. Wenn wir heute über unser Verständnis von Arbeit nachdenken, rücken neue Begriffe in den Vordergrund: Agilität und Elastizität, Austausch und Subjektentfaltung sind einige der Knotenpunkte, die ein anderes Verständnis dieses zentralen Lebensbereiches markieren.

Dies insbesondere bei jungen und dynamischen Unternehmen – und die adesso AG als einer der führenden IT-Dienstleister Deutschlands ist ein solches. In Bezug auf die Raumgestaltung sind gerade derartige Unternehmen auf der Suche nach einer eigenen Identität.

THE WALL. Eigen meint in diesem Fall die Aufnahme der Impulse der 400 Mitarbeiter, deren Input in mehreren von raumkontor für diesen Zweck entwickelten Workshopsequenzen in die Planung integriert wurde – und nicht das Aufpfropfen der kursierenden Klischeebilder von Googliness oder Ähnliches. Eigen meint die Entwicklung neuer Raumstrukturen durch ein installationstechnisch und raumakustisch aufgerüstetes Rückrat. Eine Wandscheibe, die mit Ihren Durchblicken und -gängen zwischen Offenheit und Separation (Kommunikation und Ruhe) genau ausbalanciert ist. raumkontor nennt dieses Konzeptelement The Wall.

raumkontor
Innenarchitektur Architektur
Dipl.-Ing. Andrea Weitz
und Prof. Jens Wendland GbR

Oberrather Straße 12
D-40472 Düsseldorf
Tel. +49 (0)211 / 4869 67
Fax +49 (0)89 / 2023 8155
kontakt@raumkontor.com
www.raumkontor.com

Agilität braucht eine vielfältig nutzbare Hardware, die im Laufe eines Tages unterschiedlichste Arbeitsmodi ermöglicht – Gespräche im Stehen, sich zurückziehen können, entspannt miteinander ein Problem erörtern, Writeboards und Pinwände, die gleichzeitig Akustikabsorber sind, natürlich auch Schreibtische in unterschiedlichsten Konfigurationen. Leitmotiv: Sich voneinander unterscheidende Arbeitsprozesse erfordern unterschiedliche Arbeitsplatztypologien. Kreativität entsteht durch Abwechslung! Und das Ganze so, dass es einem Lebensgefühl entspricht, das die Mitarbeiter teilen und das sie – auch in ihrer Unterschiedlichkeit und in ihrer entsprechenden Lebensphase – ernst nimmt.

Deswegen gehört ein Bistro, in dem auf umlaufenden Tafelwänden Aktuelles notiert werden kann, genauso zum Konzept wie eine Bibliothek. Deswegen verbindet sich im Foyer die Strenge der Formen und Materialien mit der Lebendigkeit einer Lichtskulptur, bei der die filigranen Leuchtstäbe von der Decke in den Raum 'fallen'.

DAS KREIEREN VON SITUATIONEN. my place* nennt raumkontor diese Büro-Organisationsform, bei der eine Grundgeste die Einladung zur persönlichen Kommunikation ist. Zielsetzung ist das Kreieren von Situationen. Situationen meint: Räume + Objekte (z.B. Möbel) + Ereignisse (Kreativität, Kommunikation, Handeln, Nachdenken, Man-selbst-Sein ...).

Räume sind für raumkontor nicht Selbstzweck, sondern Impuls. Was entsteht, sind Möglichkeitsräume. Arbeiten und Sich-Wohlfühlen, also Leben, sind keine Gegensätze mehr. Das bedeutet für raumkontor Unternehmenskultur.

FOTOS
Hans Jürgen Landes, Dortmund
www.landesfoto.de