Bauprojekt Freianlagen der Kita Sinneswandel Berlin
FOTO: Thilo Folkerts

Bauprojekt Freianlagen der Kita Sinneswandel Berlin

Wald, urbaner Hof und Ur-Wald-Deck

Die Gestaltung unterstützt die bilinguale Inklusion

FOTOS: Thilo Folkerts

Das Ur-Wald-Deck vermittelt und erschließt stufenfrei fast alle Räume der Kita-Außenfläche zwischen der hügeligen Topographie und dem ebenen urbanen Hof. Nur wenige Einbauten akzentuieren den Waldraum, während die sich auf und ab bewegende, ausgreifende Deckfigur vielfältige Spiel- und Raumfunktionen integriert: zwei Sandspielflächen, einen Spielbereich mit Fallschutzkies, ein bestück- und bekriechbares Regal, eine Tafel, einen Wasser- und Matschtisch sowie Zuwegung zu den Hochbeeten.

AUSGEWÄHLTE, AN DIESEM BAUPROJEKT
BETEILIGTE FIRMEN:


HOLZ- UND METALLBAU
Modellbau STEIN GmbH
Frankfurt an der Oder
www.stein-modellbau.de

"ARGE Serra / 100land"
Elisa Serra und 100Landschaftsarchitektur

Käthe-Niederkirchner-Straße 7
D-10407 Berlin
Tel./Fax +49 (0)30 / 4679 4671
mail@100land.de
www.100land.de

VIELFÄLTIGE SPIEL- UND RAUMFUNKTIONEN. Die inklusive, bilinguale Kindertagesstätte Sinneswandel (Lautsprache und Gebärdensprache) in Berlin ist mit einem frei im hügeligen Gelände verlaufenden Zaun aus einem transparenten, flexiblen Gewebe mit dem Schulcampus an der Waldschulallee verknüpft. Innerhalb generieren drei konzeptionelle Teilbereiche vielfältige Raumqualitäten für die Kinder: der Wald, der urbane Hof und das Ur-Wald-Deck.

FOTOS: Thilo Folkerts
FOTO: Svea Heinemann

GEPLANT IM OFFENEN DIALOG. Die Freiraumgestaltung unterstützt die Förderung der Kinder und der bilingualen Inklusion beispielsweise durch die direkte Blickbeziehung in das ganze Gelände. Abgerundete Ecken und Versammlungsmöglichkeiten erleichtern die visuelle Kommunikation.

FOTO: Thilo Folkerts

Die großzügigen Holzflächen ermöglicht eine stärkere Wahrnehmung der Körperbewegungen durch Vibration. Einige Elemente der Gestaltung sind türkisblau gestrichen – die Leitfarbe der Gebärdenkultur. Im Außenraum finden so Mehrsprachigkeit und Identifizierungsmöglichkeiten mit einer lebendigen Gehörlosenkultur spielerisch zusammen.

Die Planung entstand im offenen Dialog mit den Leiterinnen und Erzieherinnen der Kita und involviert deren Erfahrungen, Wünsche und Anforderungen. Dabei wurden spezifische räumliche Bedingungen für die Förderung der Kinder und der bilingualen Inklusion berücksichtigt.