Neubau Ferienhaus in Obernaggl am Weissensee:

Lärchenholz garantiert
Kärntner Urlaubsatmosphäre.

Die „Labe“ verbindet 2 Baukörper am steilen Hang.

GESTAFFELT NEBENEINANDER. Das Ferienhaus befindet sich auf einem steilen Hanggrundstück in Obernaggl am Weißensee. Um das Haus der Hanglage besser anpassen zu können, wurde die Baumasse in zwei Baukörper aufgeteilt, die gestaffelt hinter- bzw. nebeneinander errichtet wurden.

Bis auf das Sockelgeschoss wurde das gesamte Objekt – sowohl hinsichtlich der Konstruktion als auch der Oberflächen – mit Lärchenholz ausgeführt. Das Lärchenholz zieht sich dann bei allen anderen Oberflächen durch.

Bauprojekt Ferienhaus in Obernaggl am Weißensee

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HOLZ-MASSIVBAUWEISE. Auf den Wänden in Holz-Massivbauweise (12,8 Zentimeter Kreuzlagenholz mit 20 Zentimeter starker Dämmung aus Holzweichfaserplatten) kam ein konventionelles Sparrendach zur Ausführung (30 Zentimeter Steinwolle-Dämmung zwischen und über den Sparren). Die Fassade und auch die Dachflächen erhielten eine Verschalung aus unbehandeltem Lärchenholz (2/7 cm).

Die Terrassen, Wege und Außentreppen wurden ebenfalls mit unbehandeltem Lärchenholz hergestellt. Im gesamten Haus (bis auf die Nebenräume) wurde ein 25 Millimeter starker Boden aus massiven  Lärchendielen verlegt. Die Oberflächenbehandlung erfolgte mit getöntem Öl. Die Fenster- und Terrassentüren bestehen aus Lärchenholz mit dreifacher Verglasung (0,7 W/m²K).

ALTHOLZ-LÄRCHENTAFELN. Als Verbindungselement der beiden Baukörper wurde ein Treppenhaus in Form der in Kärnten üblichen „Labe“ (Flur) gewählt. Die Vollholz-Tritt- und -Setzstufen sind aus Lärchenholz gefertigt und die Wandverkleidungen aus naturverwitterten Altholz-Lärchentafeln. Altholz-Lärchentafeln wurden auch im Elternbad bei der Dusch- und WC- Abtrennung und bei den Fronten in der Küche verwendet.

Das Sockelgeschoss aus Dichtbeton erhielt eine Perimeterdämmung. Die 15 Zentimeter starke Vormauerung wurde aus Rauriser Granitsteinen erstellt.

Neubau Ferienhaus in Obernaggl am Weißensee

SOLE-WASSER-WÄRMEPUMPE. Die Beheizung des Hauses erfolgt über Decken- (im Steildach untergebracht) und Fußbodenheizungen. Das Warmwasser wird mittels einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Als Puffer dient ein 1.000-Liter-Schichtspeicher.

Der Strom aus der Photovoltaikanlage mit 3,8 Kilowatt Peak wird zur Abdeckung der Wärmepumpe und anderer Stromverbraucher im Haus herangezogen. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für Energieeffizienz und behagliches Wohnraumklima.

FOTOS
© franz ebner