Bauprojekt Deutsche Bahn Standort Hammerbrookhöfe Hamburg

Bauprojekt Deutsche Bahn Standort Hammerbrookhöfe Hamburg

Emotional und individuell

Farbintensive Verkehrsknotenpunkte und dezent gestaltete Arbeitsbereiche

UMFASSENDES GESTALTUNGSKONZEPT. Mit dem Projekt Hammerbrookhöfe schuf die Deutsche Immobilien AG im Stadtteil Hammerbrook in der City-Süd in Hamburg einen neuen Standort für die Deutsche Bahn AG und ermöglichte so die Konzentration von rund 950 Beschäftigten aus unterschiedlichen Standorten der Stadt in dem siebengeschossigen Gebäude am Mittelkanal mit ca. 26.500 m2 Nutzfläche. Im Auftrag des Quickborner Teams, das unter anderem auch für die Belegungsplanung und das Bürokonzept verantwortlich zeichnet, entwickelte Seel Bobsin Partner ein umfassendes Gestaltungskonzept, das sowohl die zahlreichen Sonderbereiche – wie Meeting Points, Eingangsbereiche etc. – als auch ein individuelles Gebäudeleit- und Orientierungssystem beinhaltet.

Seel Bobsin Partner
Design-Konzeptionen
Rostocker Straße 16
D-20099 Hamburg
Tel. +49 (0)40 / 2549 455-4
Fax +49 (0)40 / 2549 455-5
info@sbpdesign.de
www.sbpdesign.de

Verinion
Ziel, Hahnebeck & Wilich GbR
Am Sandtorkai 1
D-20457 Hamburg
Tel. +49 (0)40 / 4100 262-0
Fax +49 (0)40 / 4100 262-25
directors@verinion.com
www.verinion.com

QUICKBORNER TEAM
Gesellschaft für Planung und Organisation mbH
Mittelweg 119
D-20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 / 4144 4-1
Fax +49 (0)40 / 4144 4-410
info@quickborner-team.de
www.quickborner-team.de

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH
www.ksp-architekten.de

DIE FARBEN DER STADT. Ein wichtiges Kriterium bei der Erarbeitung des Konzeptes war der Kundenwunsch nach einem hohen Grad an Emotionalität und Individualisierung. Im engen Dialog mit Nutzervertretern wurde ein objekttaugliches Gesamtgestaltungskonzept kreiert, das mit einem hohen Anteil an regionalen Bezügen spielt. So diente etwa das Farbspektrum der Stadt Hamburg als Inspirationsquelle für das angewandte Color Coding.

Jedes Geschoss wurde einem regionalen Thema – wie beispielsweise Hamburger Architektur – und somit einer Hauptfarbe zugeordnet. Das individuell abgestufte Farbspektrum pro Etage spiegelt sich in unterschiedlichsten Anwendungen wider: Neben der Farbgebung relevanter Orientierungs- und Abteilungsflächen wird die jeweilige Farbstellung sowohl beim Beschilderungssystem als auch beim Möblierungskonzept der Meeting Points und anderer Sonderbereiche deutlich. Großformatige Wandgrafiken unterstützen zusätzlich die Themenauswahl pro Geschoss.

FOTOS
Karsten Knocke, Hannover

EINBINDUNG DER NUTZER. Die frühzeitige Einbindung der Nutzer und ihrer Sonderwünsche während des Planungsprozesses förderte die Akzeptanz durch die Mitarbeiter. Zusätzlich sorgt die gewünschte Mitgestaltung festgelegter Funktionsflächen in den Meeting Points für mehr Identifikation der Mitarbeiter mit dem neuen Büroumfeld.

Auch die Tiefgarage erhielt eine ebenso übersichtliche wie gestalterisch prägnante Markierung der Zugangsbereiche. Auf diese Weise erscheint das gesamte Gebäude in einer durchgängigen Gestaltung.

COLOR CODING. Die Sonderflächen sind in jeder Etage andersfarbig gestaltet und durch die variierende Auswahl an Möbelmodulen und Textilien gut unterscheidbar. Einige wiederkehrende Einzelmöbel tauchen etagenübergreifend auf und signalisieren dadurch eine gestalterische Zusammengehörigkeit aller Sonderbereiche in allen Geschossen.

Die farbintensivsten Gestaltungshöhepunkte sind jeweils in den Verkehrsknotenpunkten platziert und nehmen in Richtung der Arbeitsbereiche bewusst ab. So sind die hochfrequentierten Arbeitsbereiche stets weniger farbig gestaltet als die Kommunikationszonen, um eine Überreizung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu verhindern.