Bauprojekt Atriumhaus in Münster

Bauprojekt Atriumhaus in Münster

Außen nahezu
geschlossen,
innen offen
und flexibel

Massiv gebautes Einfamilienhaus
mit Dreifachverglasung,
Gasbrennwertheizung und
solarer Unterstützung

BACKSTEINE UND ALUMINIUMPLATTEN. Auf einem weitläufigen Grundstück mit altem Baumbestand am Rande der idyllischen Stadt Münster, abseits in einem Wohnviertel aus den 60er Jahren, erhebt sich ein U-förmiges, eingeschossiges Flachdachhaus mit rund 240 Quadratmetern Wohnfläche. Ein schmaler Weg führt seitlich am Bau entlang.

Der Blick fällt auf Backsteine in Grautönen – handgeformt, jeder Stein ein Unikat. Sie bilden den Rahmen für Platten aus Aluminium, das zweite Gestaltungsmaterial der Fassade.

Nahezu geschlossen zeigt sich das Einfamilienhaus nach außen hin – mit wenigen Fenstern in stehendem Format. Beim Eintritt kehrt sich diese Wirkung um.

Architekten Spiekermann
Westkirchener Straße 2
D-48361 Beelen
Tel. +49 (0)2586 / 445
Fax +49 (0)2586 / 9700 54
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VERGLASUNG BIS ZU 3 M HÖHE. Offenheit rückt in den Fokus und bestimmt die Architektur. Eine komplette Verglasung des Gebäudes bis zu drei Metern Höhe gibt den Blick frei auf das einseitig geöffnete Atrium und ins Grüne.

Nicht nur die Verglasung des Hauses, auch der fließende Übergang der Bodenmaterialien lässt innen und außen verschmelzen. Ein Travertinboden im Eingangsbereich empfängt den Besucher. Der Steinbodenbelag setzt sich außen im einseitig geöffneten Atrium fort.

LINKER UND RECHTER FLÜGEL. Im linken Flügel liegt das Elternschlafzimmer samt Ankleide, Sauna, integriertem Bad und freistehender Badewanne. Der offene Küchen-, Wohn- und Essbereich schließt sich an – eine Wand mit Kamin dient als optischer Trenner.

Im rechten Flügel befinden sich Hauswirtschaftsraum, Heizungsraum, zwei Kinderzimmer mit Bad sowie das Musik- bzw. Bürozimmer. Vom Letzteren lässt sich direkt ins gegenüberliegende Ess-/Wohnzimmer blicken.

FOTOS
Frank Vinken
Kaldekiche 20
D-45309 Essen
Tel. +49 (0)201 / 9466 0031
post@frankvinken.com
www.frankvinken.com

SCHWEBENDES WOHNZIMMER. Holzbodenbeläge markieren die zentralen Lebensräume in Abgrenzung zum Travertinboden im Eingangsbereich und in den Flurwegen. Flexible Offenheit bestimmt das Raumkonzept. Mit in die Wand eingelassenen Schiebetüren lassen sich Räume je nach Nutzung abtrennen.

Wenige Schritte nach draußen, das Atrium durchquerend, lassen den Blick ruhen auf dem Wohnzimmer, das etwa einen halben Meter über dem Boden schwebt. Die abseits stehende Garage aus den 60er Jahren wurde mit Backsteinen optisch an den Neubau angeglichen.

SOLIDE KONSTRUKTION. Das Haus ist massiv gebaut, in den Klinkerbereichen zweischalig. Die Aluminiumplatten sind einer Holzkonstruktion vorgehängt, hinter der sich Mauerwerk befindet.

Böden und Decken sind aus Stahlbeton. Der Neubau ist dreifach verglast und besitzt eine Gasbrennwertheizung mit solarer Unterstützung für Trinkwassererwärmung sowie eine Lüftungsanlage.