Bauprojekt albertus-apotheke Bonn

Ausstrahlung von hoher Beratungskompetenz mit wertiger, dichter Warenpräsentation

Das zentrale Gestaltungsthema entstand aus dem Wunsch nach Flexibilität

MIT- UND WEITERENTWICKLUNG. Der Entwurf entwickelte sich aus dem Wunsch nach einer hoch flexiblen Grundrisslösung für die albertus-apotheke Bonn. Die Einrichtung sollte sich mit- und weiterentwickeln können.

Zum einen sollte die Ausstrahlung einer klassischen Apotheke mit hoher Beratungskompetenz entstehen. Zum anderen sollte aber auch eine wertige Präsentation von Kosmetikprodukten und darüber hinaus eine hohe Warendichte im großen Verkaufsraum ermöglicht werden.

raumkontor
Innenarchitektur Architektur
Dipl.-Ing. Andrea Weitz
und Prof. Jens Wendland GbR

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WECHSELNDE WINKEL. Die realisierte Apothekenkonzeption setzt den Wunsch nach Flexibilität nicht nur faktisch um, sondern entwickelt aus diesem Gedanken ein zentrales Gestaltungsthema. Gleich faltbarer Paravents entwickeln sich die Wände in immer wieder wechselnden Winkeln aufeinander zu und bilden an der überlappenden Nahtstelle den Zugang zu den rückwärtigen Arbeitsbereichen aus.

Die Vorteile dieser Wandkonzeption liegen auf der Hand:

  • Widernisse der bestehenden Architektur werden geschickt umspielt und platzsparend in das Gesamtgefüge eingebunden.
  • Aus jeder beliebigen Position im Raum sieht man die Ware in optimaler Position.
  • Die Formsprache, die sich auch in den polygonalen Verkaufstresen, in der Warenpräsentation und im Beleuchtungskonzept widerspiegelt, gibt der Apotheke einen eigenständigen und erinnerbaren Charakter.

ZEITGEMÄSS UND KLASSISCH. Das prägende Material ist ein warmtoniges Streifenfurnier, das eine eindeutig zeitgemäße Ausstrahlung hat, atmosphärisch aber auf die Wertigkeit und Wärme einer klassischen Holzvertäfelung anspielt. In den dunkel kontrastierenden Präsentationsnischen kommt die Ware optimal zur Geltung. Die Tresenanlagen sind aus Mineralwerkstoff, die davor hängenden Holzblöcke dienen als Taschenablage.

FOTOS
Hans Jürgen Landes, Dortmund
www.landesfoto.de

Die Lichtkonzeption unterstreicht mit einem schwarzen Beleuchtungsschacht die Linienführung der Wände und lässt in der mikadoförmigen Anordnung der Lichtbalken enorm viele Freiheiten. Ohne Aufwand kann die Beleuchtung auf unterschiedliche Nutzungsfiguren abgestimmt werden.