Neubau Airport-Hotel im Business-Park Berlin

Neubau Airport-Hotel im Business-Park Berlin

Formfindung per „Sudoku-Strategie“

Variable Grundrisse

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IN FREIER ORDNUNG ORGANISIERT. Beim Airport-Hotel als Auftakt des Business-Parks Berlin waren Nutzer und Nachbarschaft zu Beginn unbekannt. Der Weg zur Form führte über nachhaltige Footprints: ökologisch, ökonomisch, sozial und kulturell.

Relevante Größen waren städtebauliche Konturen, Energiekonzepte, Herstellungsprozesse, Materialeinsatz, Finanzierungsstrategien usw.: „Sudoku-Strategie“ (Try & Error). Zur Formfindung dienten Grundgeometrien – Würfel, Quader, Scheiben, Linien, Punkte. Sie konnten in freier Ordnung organisiert werden, in Länge, Breite und (Geschoss-)Höhe variieren und den Spezifika der Nutzungen (die sukzessive gefunden wurden) folgen.

So entstand ein Gebäude mit den gerade notwendigen Volumen und Oberflächen. Vorgefertigte Stützen und Deckenplatten bilden das Tragsystem. Wie beim „Domino-Haus“ (Le Corbusier) sind alle Grundrisse vollständig variabel – der Ausbau ist temporär und kann jederzeit den Erfordernissen angepasst werden.

AUFEINANDER ABGESTIMMTE FORMEN UND FLÄCHEN. Ihre tatsächliche Erscheinung erhielten die Grundgeometrien durch einen zusammenfassenden Oberflächenlayer. Es entstand ein systematisches Konvolut aufeinander abgestimmter Formen und Flächen, das – sinnfällig organisiert – am Ende des Prozesses eine eindeutige Konfiguration abbildet.

FOTOS
Jan Bitter Fotografie
Prenzlauer Allee 222
D-10405 Berlin

Prozesshafte Projektierung benötigt ein anpassungsfähiges Fassadenkonzept: einen Overall aus Stahlpaneelen mit definiertem, zusammenfassendem Farbcode. Das System ist modular und anpassungsfähig in Planung und Bau. Robustheit und Materialeigenschaften erlauben große Stützweiten der Fassadenelemente mit minimalem UK- und Wärmebrückenanteil, einen vereinfachten Brand- und Schallschutz sowie hundertprozentige Recyclingfähigkeit.